Platten Stelzlager - lose Verlegung

Ein Stelzlager verarbeiten Sie bestenfalls nach folgendem Schema:

  • drei Eckplatten fluchtgerecht anlegen;
  • mit Hilfe einer Schlagschnur über Schnuranschlag Randplatten verlegen;
  • aus der zuerst angelegten Ecke heraus Platten verlegen;
  • Höhenunterschiede durch Ausgleichsscheiben regulieren;
  • für den Randbereich Randstücke verwenden;
  • neben der Kreuzfuge sind natürlich auch alle Verbandsverlegungen mit dem System möglich;
  • nach Verlegung Höhen mit Richtscheit prüfen und gegebenenfalls Höhen nochmals korrigieren

Da es selbst auf von Fachleuten fest verlegten Terrassen früher oder später zu Schäden auf dem Belag kommt, wird die lose Verlegung von entsprechend großen, dicken und somit schweren Beton- oder Natursteinplatten immer populärer. Sie ist besser an die Beanspruchungen des Bodens im Außenbereich angepasst.

Eine Methode ist die punktuelle Verlegung, indem jeweils unter den Ecken eine Aufstelzung mit sogenannten Stelzlagern vorgenommen wird. Wir bieten ihnen ein System aus 100% Recycling-Material an. Diese Stelzlager bestehen aus einem Weich-PVC zur optimalen Trennung von Platte und feuchtem Untergrund. Auf Lagern verlegte Platten können leicht wieder aufgenommen werden, etwa zur Reinigung der darunterliegenden Fläche, zur Kontrolle darunter befindlicher Installationen oder auch nur, um Sie woanders neu zu verlegen.
Zu entsprechend geeigneten Platten beraten Sie unsere Verkäufer gern.

Vorteile der Verlegung mit Stelzlager:

  • einfache und kostengünstige Verlegung
  • kein Bindemittel (Mörtel) erforderlich
  • geräuschhemmend und druckstabil unter Belastung
  • keine Versiegelung des Bodens - die Platten liegen frei vom Untergrund auf Plattenlagern
  • sofortige Wasserableitung (keine Pfützenbildung) - Regenwasser kann durch die Fugen schnell ablaufen und in einer Drainage abgeführt werden oder in nicht sichtbaren Vertiefungen unter den Platten abfließen
  • Höhendifferenzen können mittels Ausgleichsscheiben reguliert werden (falls es zu einem partiellen Absacken verlegter Platten kommt, kann der Ausgleich auch später noch vorgenommen werden)
  • Hohe Haltbarkeit
  • kein Hochfrieren – Frostprobleme treten nicht auf, da die Platten keinen direkten Bodenkontakt haben – somit ergibt sich auch kein Verwerfen durch Hochfrieren des Untergrundes

Zu diesem einfachen System gehören ganze Lager mit vier Feldern, Randstücke mit zwei Feldern und Ecken mit einem Feld. Zum Höhenausgleich gibt es dünne Ausgleichsscheiben. Diese drei Grundtypen von Plattenlagern reichen aus, um Flächen mit rechteckigen Platten zu belegen. Voraussetzung ist, dass alle Platten die gleiche Dicke haben. Mit Ausgleichsscheiben, die man in Viertel zertrennen kann, werden einzelne Lagerpunkte oder alle vier Lagerecken individuell in der Höhe justiert. Noppen auf der Unterseite vermeiden ein Verrutschen der Platten. Für gleich breite Fugen zwischen den Platten sorgen die Fugenstege. Es gibt Lager mit einer Auflagehöhe von 10, 20 oder 21 mm und Fugenbreiten von 4 oder 6 mm.
Weiterhin gibt es die Möglichkeit, mit PVC-Ringen und Mörtel Plattenstelzlager zu erstellen.

Voraussetzungen für den Einsatz vom Stelzlager:
Existiert ein fester Untergrund, können Platten trocken auf Stelzlager verlegt werden. Feste Untergründe können Beton, hochverdichteter Splitt oder das Flachdach eines Gebäudes sein. Auf Flachdächern muss vor den Plattenlagern erst eine Trennschicht aus PE-Folie oder ein Glasfaservlies mit einem entsprechenden Gewicht auf die Dichtungsbahnen verlegt werden.